Waltraud Bücking


Die Stadt

 

Radierung  (28 x 30 cm) Probedruck

 

Preis 250 Euro; mit Rahmen 290 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Radierung „ Die Stadt“ ist ein großer Teil der Bildfläche mit dicht aneinander gebauten Gebäuden bedeckt. Im ersten Moment  denkt man an ein idyllisches Städtchen im Mittelmeerraum. Eine Straße führt vom vorderen Bildrand in die Tiefe und sorgt gemeinsam mit den  kleiner werdenden Gebäuden für Räumlichkeit.  Es bleibt unklar, ob die Stadtlandschaft am Horizont  weitergeht oder in  Landschaft übergeht. Bei näherem  Betrachten entdeckt man Hochhäuser und monotone Plattenbauten. Die dichte Bebauung scheint  keinen Platz für Bäume und Grünanlagen zu lassen. Unklar bleibt, warum weder Fußgänger noch  Fahrzeuge die Stadt beleben. Nur ein Flugzeug scheint die fast unheimlich anmutende Stille zu durchbrechen. Ist die Stadt verlassen worden? Zeigt uns Waltraud Bücking hier eine ins Unermessliche gewachsene Metropole oder  eine so genannte Schlafstadt, die tagsüber entvölkert ist? Auf jeden Fall hat die Künstlerin in das Bild viele Botschaften verpackt, die den  Betrachter zum Nachdenken anregen sollten.

 


Stillleben

 

Radierung , handsigniert

 

(28 x 30 cm)

3/30; Probedruck

 

Preis: 350  Euro incl. Rahmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Radierung „ Stillleben“ ist dagegen eher traditionell und zeigt die Künstlerin als sensible Beobachterin und begabte Zeichnerin. Lineare Bildelemente werden von differenzierten,  flächigen Grautönen ergänzt, welche sie  mit der so genannten  Aquatintatechnik erzeugt hat.  Als Motive wählte sie verschiedene Flaschen und  Apothekengefäße, die sie spannungsreich angeordnet hat.

 

 

 


Die Crete

 

Tempera auf Leinwand

(69 x 89 cm)

 

Preis mit Rahmen 1950 Euro

Bild ist leicht beschädigt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Crete“ ist eine wüstenähnliche Region in der südlichen Toskana. Waltraud Bücking hat dieser beeindruckenden Gegend mit ihrem Bild ein Denkmal gesetzt. Der Betrachter blickt in eine weite, karge Landschaft, die am Horizont in sanften Hügeln ausläuft. Die wenigen Pflanzen, welche hier wachsen können, sind längst vertrocknet. Der Himmel ist bedeckt. Farblich beschränkt sich die Malerin auf vergraute Brauntöne. Sie gewinnen durch den dezenten Kontrast zu den blaugrauen Wolken an Lebendigkeit. Räumlichkeit erreicht die Malerin durch den Größenkontrast und die leichte Luftperspektive. Beim ersten Betrachten des Bildes hat man eher nachdenklich stimmende Assoziationen: eine Mondlandschaft, ein Landstrich in dem jedes Leben unmöglich geworden ist? Dem aufmerksamen Betrachter werden die hellen Stellen im Himmel auffallen, welche der melancholischen Stimmung auch optimistische Perspektiven entgegen setzen.


Die Künstlerin wurde in Oldenburg geboren und hat an der Hochschule für Gestaltung in Bremen studiert. Ihre erste Ausstellung machte sie 1972 Sie lebte bis zu ihrem Tod 2016 in München.

 

Waltraud Bücking fand ihre Motive auf ihren Reisen. Ein beliebtes Thema war die Landschaft. Charakteristisch für ihre Bilder sind klare Formen, Konzentration auf das Wesentliche und die Vorliebe für melancholische Stimmungen. Gerne konfrontierte sie mit der Zerstörung, die der Mensch in der Natur hinterlässt. Gleichzeitig versuchte sie die Kraft zu vermitteln, welche sie selbst in der Natur empfindet.