Lutz Friedel


 

o. T.

 

Öl auf Leinwand, 43 x 37 cm, o.J.

 

 

 

Lutz Friedel, geboren 1948 in Leipzig, ist nach seinen künstlerischen Jahren in Dresden und Leipzig spätestens mit seiner Übersiedlung in den Westen auch nach außen hin zum Grenzgänger geworden.

 

Existenzielle Erfahrungen hinterlassen ihre Spuren in einer Malerei, die in expressiver Manier miteinander im Widerstreit liegende Kräfte bündelt. Lutz Friedel, der Meisterschüler von Bernhard Heisig war, ist in erster Linie Maler. Seit den neunziger Jahren jedoch ist er auch als Bildhauer in Erscheinung getreten. 

 

In seiner Malerei hat sich Friedel immer wieder mit „wahlverwandten“ Malern auseinandergesetzt , und Serien zu Themen wie Totentanz, nächtliche Atelierszenen und dramatische Landschaften gemalt.

 

In virtuos inszenierten Hell-Dunkel-Kontrasten zeigen die Bilder seine Faszination an Malern wie Velazquez, Goya oder Van Gogh. Im vorliegenden Ölbild erinnern die Dynamik und die verschlungenen Körperformen stark an die „pinturas negras“ von Goya.