Inge H. Schmidt


Eva

 

Serigraphie, 2001, handsigniert

 

(45 x 29 cm Blattgröße: 59 x 42 cm)

 

117/150

 

180.- Euro; mit Rahmen

 

 

 

Inge H. Schmidt interessiert sich vor allem für die Menschen und ihre  Gesichter. Diese  sind Quelle ihrer Inspiration. Sie sieht in jedem Antlitz eine Geschichte, die sie gerne erzählen möchte. Die Künstlerin ist eine begnadete Malerin und Zeichnerin.  
In der Serigrafie „ Eva“ stellt sie uns ein stark idealisiertes Frauenportrait vor, das sie dreimal  aus der gleichen Perspektive, fast identisch im Halbprofil, aber verschieden groß und dementsprechend, einmal als Ausschnitt, einmal konzentriert auf das ganze Gesicht und einmal als Brustbild zeigt. Nur die Augenstellungen und die Ausarbeitung der Augenbrauen variieren, verleihen aber trotz der nur minimalen Veränderungen, dem Gesicht  einen jeweils eigenen Charakter. Ein weiteres Halbprofil zeigt die Frau von der anderen Seite. Die vier Gesichter, welche mit feinen Linien ausgearbeitet wurden sind Teil einer flächigen, in einem warmen und hellen braungrau gehaltenen Bildebene, welche verschiedene, zunächst amorph wirkende rote, fleckenhaft wirkende Bildelemente überlagern. Erst bei näherem Betrachten entdeckt man weitere lineare, braungraue Elemente, welche exotische Tier zum Vorschein bringen, wie sie in einem Zoo, im Urwald oder Paradies zu finden sein könnten. Auf jeden Fall versucht sich Inge Hildebrandt- Schmitt ihrem Motiv von mehreren  Seiten und in verschiedenen Situationen zu nähern. Genauso dürfte sie auf die Ureva aus der Genesis anspielen. Weitere, vielfältig mögliche  Deutungen sollen dem Betrachter überlassen werden.                                                                                                                                        


Von Inge H. Schmidt gibt es im Kunstkabinett noch zwei genial gemalte,  intimere Arbeiten, die ebenfalls käuflich zu erwerben sind. Wer sie sehen möchte, kommt durch diesen Link auf die entsprechende Seite.


Die Künstlerin begann 1979, nach einem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik, in  Halle ihre künstlerische Ausbildung.  Diese setzte sie nach ihrer Ausreise in die BRD,  in Berlin als Meisterschülerin bei Karl Oppermann fort. 

 

 

Seit 1988 arbeitet Inge H. Schmitt als Malerin. Neben ihrer künstlerischen Arbeit hatte sie diverse Lehraufträge  in Potsdam und seit 2006 eine Dozentenstelle an der technischen Kunstschule  in Berlin.         Sie wurde mit zahlreichen Stipendien gefördert. 2001 bekam sie den Kunstpreis der Stadt Berlin